Mai 2013

Es ist Mai. Der Frühling ist da. Und auch gleich ein neuer Stammtisch. 🙂
Diesmal war es ein ganz entspanntes Meeting mit 7 Frauen und es gab viele bekannte und auch wieder neue Gesichter zu entdecken.

Unsere Themen waren:

  • der letzte Stammtisch und die Gruppendiskussion
  • unser Blog und Bilder für den Kopfbereich des Blogs
  • Virenprogramme
  • Mobile Geräte und Austauschmöglichkeiten zwischen Laptop, Tablet-PC und Smartphone
  • Windows 8 (wie auch schon beim vorletzen Mal: nachträglich Danke Astrid für deine Präsentation)
  • Zeiterfassung per Excel oder anderen Tools

Zum Thema Anti-Virenprogramme hat Diana eine Zusammenfassung geschrieben, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Von Diana:

Mit einer netten älteren Dame habe ich an ihrem Laptop Avast das Anti-Virenprogramm gebändigt: Es ging darum dass es die Meldung brachte dass die „Lizenz Laufzeit“ bald beendet sei. Das Programm bietet den momentan besten Schutz unter den frei verfügbaren Antivirenprogrammen; es hat aber ein paar kleine Nachteile: 1. man muss sich registrieren, 2. es nervt mit Werbung für eine eigene Bezahl-Version herum (was alle anderen aber auch tun!) und 3. es ist ziemlich unübersichtlich in der Menüführung; es hat eine große Menge an Einstellungsmöglichkeiten, wovon die meisten ziemlich unverständlich sind – auch für „Kennerinnen der Materie“ – da heißt es trial & error = probieren und aus den Fehlern lernen… 🙂

Aber es gibt auch einige Anleitungen und Dokumentationen zu dem Programm online, die wir letztlich genutzt haben um die 1-Jahreslizenz der Umsonst-Version zu verlängern. Diese reicht übrigens vollkommen aus für einen guten Schutz. Man benötigt dazu eine Email-Adresse, Name etc. kann man auch fälschen und natürlich ein Passwort für diesen Zugang.

Online-Infos zu Avast:
* https://support.avast.com/index.php?group=ger&_m=knowledgebase&_a=viewarticle&kbarticleid=1174
* https://support.avast.com/index.php?languageid=8&group=ger&_m=knowledgebase&_a=viewarticle&kbarticleid=1075#idt_01

Hat man das einmal für sein Avast online eingestellt wird es gleichzeitig im Avast-Client, auf dem eigenen Computer gespeichert und man kann sich direkt damit erneut registrieren. D.h. man muss nicht alles nochmals registrieren, sondern nur auf verlängern klicken – vorausgesetzt man hat beim erstem mal alles gespeichert.

Es ist generell sehr ratsam, sich alle Zugänge, Anmeldedaten mit Passwörtern, irgendwo abzuspeichern, bestenfalls sogar auf Papier. Natürlich muss man das dann so gut aufbewahren wie einen Safe-Schlüssel. Also z.B. in einem speziellen Aktenordner, Geheimkästchen oder wo ihr sonst so eure Wertsachen habt. Zugegeben, das fällt mir auch etwas schwer… 😮
Ich benutze dazu eine normale Textdatei, die ich versuche in meinem System zu „verstecken“: unauffälliger Name, Dateieigenschaft versteckt, u.ä. Im besten Fall verschlüsselt man sogar seine Passwort-Datei – doch dann braucht man wieder ein Passwort das man sich merken muss! *oh-weh* 😉
Und man kommt nicht „so schnell“ ran, weil man immer erst entschlüsseln muss und wenn man was Neues reingeschrieben hat muss man sie auch wieder verschlüsseln. (Das wollte ich ursprünglich genau so machen… aber, die guten Vorsätze… *oh-weh* so viel Mühe… Naja.)

Die Frage was brauche ich um mein Windows-System abzusichern ist nicht ganz einfach zu beantworten. Weil „Sicherheit“ sehr relativ ist und von verschiedenen Benutzungsweisen, Bedürfnissen und Interpretationen abhängt. Man sollte vielleicht wissen, was das eigenen System, z.B. Microsoft selbst für Grundabsicherungs-Möglichkeiten mitliefert; die Windows-Firewall z.B. die man aktivieren kann und die „Microsoft Security Essentials“ die eben eine Grundschutz bieten und der ist auch nicht so schlecht wie sein Ruf… meiner Ansicht nach.

Bei Tests schneidet es zwar eher schlecht ab, aber das heißt nur, dass es im Vergleich zu anderen Virenprogrammen nicht so viel findet. Auch Avira die alte Nr.1 ist immer noch *sehr gut* auch wenn es jetzt angeblich etwas schlechter ist als der Avast-Schutz. Dann gibt es noch: McAfee, Norton und Panda, die nennenswert sind und etwa gleich auf liegen, je nach Testbericht und Zeitraum – das kann sich nämlich sehr schnell ändern! Da ja, alle andauernd versuchen ihre Virenerkennungsraten zu verbessern. Also nicht verunsichern lassen von „Expert/inn/en“ die auf ein Produkt schwören…
Es sollten jedoch nicht mehrere Virenscanner gleichzeitig installiert werden (was manchmal so nebenbei passiert), da sich diese dann gegenseitig behindern und man ggf. dann gar nicht geschützt ist! Was allerdings dennoch ratsam ist: In regelmäßigen Abständen mit einem „externen“ Viren-Suchprogramm die Festplatte zu checken, ob der installierte Virenschutz nicht irgendwas übersehen hat. Also z.B. mit einem Programm wie F-Secure, Kaspersky, oder dem Spybot-Virenscanner – um wieder nur die berühmtesten zu nennen.

Weitere Informationen zum Thema könnt ihr hier nachlesen:

Scanner-Vergleiche / Rankings:
* http://www.stern.de/digital/computer/antivirenprogramme-im-test-so-gut-sind-avira-norton-und-co-1970812.html
* http://onsoftware.softonic.de/die-beste-kostenlose-antivirensoftware-2012
* http://www.pcwelt.de/ratgeber/Gratis-Schutz-Die-10-besten-Online-Virenscanner-295920.html

Tiefergehende Informationen & Aufklärung:
* http://www.heise.de/ct/artikel/Schutzschirme-fuer-Windows-1338363.html
* http://www.chip.de/artikel/Windows-7-perfekt-absichern-Security-Guide_37971281.html

Man muss sich dafür einfach ein bisschen Zeit nehmen… denn diese Thematik lässt sich, meiner Meinung nach, nicht einfach „outsourcen“ – also an andere delegieren; man sollte lieber versuchen selbst zu verstehen was Sicherheit am PC ist, um sich auch tatsächlich mit den installierten „Tools“ sichern zu können. Es geht vielmehr darum wie ich das Internet nutze, wie organisiere ich meine persönlichen Daten und wie meine Programme? Usw.

Ich hoffe das hilft Euch schon mal ein bisschen und vielleicht können wir
einfach nochmal darüber reden. 🙂

Schöne Grüße fürs Erste
Eure Diana

Über astrid

Astrid ist Administratorin dieser Website - sie ist IT-Dozentin und arbeitet im IT-Support bei den obersten Bundesbehörden... Mehr über sie: http://astrid-unglaube.de
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