Juni 2014

Auch diesmal waren wir hier:

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Eingang und Pforte bei der Wikimedia

Und zwar nicht ganz so viele, aber in lockerer Runde mit viel Gesprächsstoff. Die alten Häsinnen waren sehr zufrieden mit den neuen Räumlichkeiten und wir hatten Besuch von zwei Vertretrinnen aus dem Women Edit – Projekt der Wikimedia. Silvia hat uns einfach und ausführlich erzählt wie und warum Frau bei der Wikipedia mitmachen kann und sollte!  Also,
– dass das editieren, bearbeiten und verfassen von Wiki-Artikeln für jederman möglich und relativ unkompliziert ist
– dass es eine Qualitätskontrolle gibt, die durch die Gemeinschaft der Wikipedianer/innen vorgenommen wird, welche alle ehrenamtlich tätig sind;
also so wie wir hier auch… und wir haben noch eine angeregte Diskussion darüber geführt welche Gründe es geben könnte, dass Frauen auch hier so unterrepresntiert sind.

Argumente und Ideen waren unter anderem:
– Eigentlich könnte gerade diese Tätigkeit, des Schreibens über verschiedenste Themen, die von zuhause aus und zu jeder Tagestzeit möglich ist, doch von Frauen besonders gut ausgeübt werden.
– Aber viele fühlen sich entweder nicht kompetent genug oder sind nicht kämpferisch genug um sich in der Community zu behaupten; oder haben trotz der Orts- und Zeitunabhängigkeit oft nicht genug Zeit sich so intensiv mit dieser ehrenamtlichen Tätigkeit zu befassen.

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Stammtisch gut gedeckt 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Das andere große Thema war social media, bzw. Facebook und Alternativen:

Immer wieder taucht die Frage auf: Soll ich mich bei Facebook anmelden? – Wie sicher sind meine Daten da? Oder: Werde ich dann mit Spam vollgeschüttet? Und wie immer kann man darauf nur sagen: Das ist eine persönliche Ermessensfrage: Was heißt für mich sicher? und was empfinde ich als „Spam“ – also Werbe-Müll – oder wie viel davon kann ich ertragen bzw. ignorieren? Ich selbst habe mich gegen ein Facebook-Account entschieden. Mir sind meine persönlichen Daten zu wichtig, als dass ich sie einem solchen Riesenkonzern schenke… was man mit der Annahme der AGBs tut. Und ich möchte nicht, dass für mich personalisierte Werbung erzeugt wird, oder dass mein „Konsum-Verhalten“ analysiert wird um noch bessere Werbung im Internet verbreiten zu können. Ich kann aber auch gleichzeitig gar nicht so viel Zeit investieren, wie die ständigen Status-Updates und die Freundes-Pflege bzw. Datenpflege auf dieser Plattform erfordern. Denn es ändert sich dauernd etwas an der Bedienoberfläche und man muss (meines Gefühls nach) dauernd seine Einstellungen anpassen, z.B: damit die „Privatspähre“ in Facebook gesichert ist. Daher habe ich mich neulich für eine andere Plattform entschieden: Friendica ist eine freie Alternative zu Facebook und Twitter gleichzeitig. Ich kann hier nur ein kurzes Bsp. dafür geben: https://pink.pilot.io hier bin ich als Diana auch zu finden und kann ebs. wie auf Twitter und co. kurze Infos und Status-Updates machen.

Weitere interessante Links:

Über astrid

Astrid ist Administratorin dieser Website - sie ist IT-Dozentin und arbeitet im IT-Support bei den obersten Bundesbehörden... Mehr über sie: http://astrid-unglaube.de
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