Juni 2013 – 2

Auch im Juni waren wieder viele, bunt gemischte, neue und alte Frauenstammtisch-Besucherinnen. Wir hatten wieder mit neuen und alten Problemchen zu tun und da ich erkältet war, haben die Kolleginnen Oana, Katrin und Christine mehr geredet und getan; hier mal die Fragen und Antworten die Oana und ich (Diana) bearbeitet haben:

1. Frage zu einem Android-Handy (Version 2.3.x): Wie kann man Anwendungen auf die Speicherkarte verschieben?

Die Frage wird oft gestellt und ist gar nicht so einfach zu beantworten, eigentlich können viele Anwendungen auf die SD Karte verschoben werden, bei anderen ist dies nur mit einer besonderen App oder gar nicht möglich.

Erst mal eine Empfehlungen für alle Apps – geht man unter:
Einstellungen > Anwendungen > Anwendungen verwalten > alle Anwendungen

sollte der Button „Auf SD-Karte verschieben“ auftauchen. Wenn der Button ausgewählt werden kann, dann wird die Applikation auf die Speicherkarte verschoben. Wenn das nicht funktioniert liegt es an der App-Programmierung oder daran, dass es sich um eine Systemanwendung handelt die nicht verschoben werden darf. Einige Apps lassen sich mit einem kleinen Trick verschieben dazu nutzt man z.B. diesie Apps:

a) SDMove: untersucht alle installierten Apps und zeigt welche auf die Speicherkarte verschoben werden können:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.beaglebros.SDMove&hl=de

b) AppMgr: ein komplexerer App-Manager, der verschiedene Aktionen mit Apps ausführen kann, wie: verschieben, deinstallieren oder teilen.
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.a0soft.gphone.app2sd&hl=de

Andere sehr nützliche Links für Android Anwender:
http://www.androidpit.de/de/android/forum  – Android Forum
http://www.androidpit.de/de/android-market
hier kann man Beschreibungen und Bewertungen von Apps finden.

Noch 2 Fragen hier weiterlesen:

2. Frage: Wie kann man die eigene Online-Rechnung von Alice / O2  ansehen?
Da der DSL-Anbieter Alice von O2 übernommen wurde, hat sich das Kunden-Portal und damit auch die Zugangsdaten bzw. Abrechnungsmodalitäten geändert. KundInnen mussten sich neue Logins erstellen – was zu einiger Verwirrung führte.

Um die Online-Rechnung abzurufen braucht man natürlich ein gültiges Login für seinen jeweiligen Telefonanschluss. Sie können z.B. wie folgt vorgehen:
a) Gehen Sie im Internet auf die Seite von O2-AOL: http://o2.aol.de/
b) Auf der Seite muss ein blauer Button „Rechnungen & Verbrauchsübersicht“ zu finden sein, auf den Sie drauf klicken; danach öffnet sich diese Seite:
https://dsl.o2online.de/selfcare/content/segment/kundencenter/daten-vertraege/rechnung/?exclusivId=aol_portal_invoice
c) Hier klicken Sie auf den Button Login (ganz rechts oben in der Ecke). Danach öffnet sich ein Eingabefeld für Benutzername und Passwort.
Wenn man hier nicht die passenden Zugangsdaten kennt, kann man sich auch Neue zuschicken lassen, indem man auf „Kennwort vergessen“ klickt. Danach öffnet sich diese Seite: https://dsl.o2online.de/selfcare/content/segment/kundencenter/passwortvergessen
(Hierfür braucht man mindestens seine Festnetznummer oder den Benutzernamen, sowie danach den E-Mail-Zugang mit dem man beim Anbieter registriert ist, um die Zugangsdaten oder weiteren Vorgehensschritte zu entnehmen.)
d) Bei korrekten Zugangsdaten öffnet sich das Kundenportal und man kann die persönlichen Daten und die Rechnung aufrufen.

3. Frage: Hilfe! Ich bin bei google zu finden und das auch noch mit einer falschen Telefonnummer…

Wie man die eigenen Daten die auf irgendwelchen Wegen ins Internet gekommen sind wieder da raus bekommt, ist gar nicht so einfach zu beantworten. In unserem Fall, war es ein ehemaliger Mobilfunkanbieter, bei dem die Benutzerin wahrscheinlich mal zugestimmt hat (ob bewusst oder nicht), dass sie in ein Telefonverzeichnis aufgenommen werden will. Der Anbieter existiert gar nicht mehr als solcher, aber diverse Personenverzeichnisse, wie Yasni.com und andere, haben die Daten noch immer gespeichert.
Nun kann sie versuchen, die ursprüngliche Quelle der Veröffentlichung, also den genannten Telefonanbieter dazu aufzufordern alle Ihre Daten zu löschen – bzw. sie an sie wieder auszuhändigen, auch: an wen diese noch weitergegeben wurden! Aber dann gehts erst los: denn alle Seitenbetreiber auf deren Seite man die eigenen Daten findet müssen auch dazu aufgefordert werden sie zu löschen. Dazu geht man auf der jeweiligen Seite auf das Impressum und entnimmt die Kontaktdaten an die man sich wenden kann. (Möglicherweise ist es ganz gut per Telefon anzufragen an wen man sich am besten wenden solle, oder sonst per Postanschrift mit rechtlichen Schritten zu drohen.)  Aber man kann ja erstmal die einfacheren Wege ausprobieren.
Die Rechtslage ist jedoch nicht so einfach, denn Informationen die erst einmal „öffentlich“ sind können natürlich auch von jedem wieder aufgegriffen und weiterveröffentlicht werden. Dennoch gilt, dass jede/jeder ein Recht auf „informationelle Freiheit“ hat, d.h. eine art Selbstbestimmungsrecht über die eigenen Personendaten.
Aber in der Praxis ist es nicht leicht dieses Recht durchzusetzen. Daher gilt: Sofern man sich nicht 100% sicher ist was mit den eigenen Daten (also Name, Adresse etc.) passiert, ob sie von einer bestimmten Stelle nicht veröffentlicht werden, sollte man diese auch nirgendwo eingeben, bzw. weitergeben.

Folgende Links beschreiben die Rechtslage und Problematik in verständlicher Form (etwas ausführlicher): http://www.infoquelle.de/Recht/Online_Recht/Datenschutz.php
http://www.daten-speicherung.de/index.php/datenspeicherung/ – hier gibt es auch Musterbriefe um Auskunft über seine eigenen Daten zu erzwingen sowie Beispielklagen gegen Datenschutzrecht-Brecher.

Über astrid

Astrid ist Administratorin dieser Website - sie ist IT-Dozentin und arbeitet im IT-Support bei den obersten Bundesbehörden... Mehr über sie: http://astrid-unglaube.de
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